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Mel­de­pflich­ti­ge Arten

Zum Teil exis­tie­ren in Deutsch­land inva­si­ve Arten, wel­che die hei­mi­schen Arten ver­drän­gen und beein­träch­ti­gen kön­nen. Des­halb sol­len neue Vor­kom­men mög­lichst früh erkannt wer­den. Bei vie­len inva­si­ven Arten ist eine Fund­mel­dung fach­lich sehr erwünscht. Bei bestimm­ten beson­ders pro­ble­ma­ti­schen Arten besteht sogar eine gesetz­li­che Mel­de­pflicht.

Mel­de­pflicht

Eine gesetz­li­che Mel­de­pflicht bei Ver­dacht oder Befall besteht zum Bei­spiel für fol­gen­de Arten:

  • Asia­ti­scher Laub­holz­bock­kä­fer (Anoplo­pho­ra gla­b­ri­pen­nis)
  • Asia­ti­scher Moschus­bock­kä­fer (Aro­mia bun­gii)
  • Citrus­bock­kä­fer (Anoplo­pho­ra chi­nen­sis)
  • Japan­kä­fer (Popil­lia japo­nica)

Mel­dung gewünscht

Für fol­gen­de Arten besteht zwar kei­ne gesetz­li­che Mel­de­pflicht, aller­dings sind Fund­mel­dun­gen in vie­len Bun­des­län­dern aus­drück­lich erwünscht:

  • Asia­ti­sche Hor­nis­se (Ves­pa vel­uti­na)
  • Eichen­netz­wan­ze (Cory­thu­cha arcua­ta)
  • Eichen-Pro­zes­si­ons­spin­ner (Thau­me­to­poea pro­ces­sio­nea)

Eine Mel­dung soll­te mög­lichst mit Foto, Fund­ort, Datum und kur­zer Beschrei­bung erfol­gen. Je nach Art geht die Mel­dung an die Unte­re Natur­schutz­be­hör­de, an ein Lan­des-Mel­de­por­tal für inva­si­ve Arten oder an den zustän­di­gen Pflan­zen­schutz­dienst des Bun­des­lan­des.

Eine Über­sicht über die inva­si­ven gebiets­frem­den Tier- und Pflan­zen­ar­ten bie­tet die Uni­ons­lis­te, wel­che im Zuge der EU-Ver­ord­nung 1143/2014 ver­öf­fent­licht wur­de.